bývalá synagoga v Kojetíně Synagoge
Die ehemalige Synagoge in Kojetín im Bezirk Přerov Olomouc Region ist eine der ältesten in Mähren. Seine Anfänge reichen bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurück und sind als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt. Dieses Gebäude mit barocken Elementen stellt ein wichtiges architektonisches und historisches Element der Region dar.
Laut mündlicher Überlieferung wurde der Gebetsraum 1454 gegründet, als sich die ersten Juden in Kojetín niederließen. Damit ist die Synagoge die älteste in Mähren und nach den Prager Alten Synagoge der zweitälteste Bau dieser Art in der Tschechischen Republik. Die erste schriftliche Erwähnung des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1614, als eine gründliche Reparatur des gesamten Gebäudes, das dann aus Stein und Ziegeln gebaut wurde.
Die Konstruktion steht auf einem freien rechteckigen Grundriss mit einem Valbdach, das mit verbrannten Säcken bedeckt ist. Die beschichteten Wände werden durch Fensterrechtecke mit segmentierten Verzierungen ergänzt. Es gibt einen einstöckigen Anbau in der Nähe der Nordwand mit einer Kordonleiste und Eckhalbsäulen. In der nördlichen Ecke des Gebäudes befindet sich ein valené gewölbtes Gewölbe, das heute als Kolumbarium dient und zusammen mit dem ursprünglichen Ritualspülbecken, kior, zu den ältesten und wertvollsten Teilen des Denkmals gehört.
Während des 30-jährigen Krieges erlitt die Synagoge mehrere Brände, von denen das verheerendste 1670 das Dach und das Dach zerstörte. Aufgrund fehlender Ressourcen blieb das Gebäude 50 Jahre lang ohne Dach. Der Wiederaufbau fand 1718-1726 dank der finanziellen Unterstützung des ungarischen Rabbiners Samson Wertheim und der Genehmigung der Regierung statt. In dieser Zeit wurden barocke Elemente in das Gebäude gebracht, die Gewölbe modifiziert, Stuckdekorationen und Außentreppen hinzugefügt.
1928 und 1936 gab es weitere Reparaturen des Daches und des Innenraums. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Lagerhaus und wurde im Befreiungskampf beschädigt. 1953 wurde die Synagoge für die Kirche der tschechoslowakischen Hussite nach den Entwürfen des Architekten Hubert Aust angepasst. Die Modifikationen beinhalteten eine Wand der Transparenz in der Gebetshalle und eine 180-Grad-Rotation des Altars.
Die Synagoge befindet sich in der Husova-Straße, die früher jüdische Straße war. Die erste schriftliche Erwähnung der Ansiedlung von Juden in Kojetín stammt aus dem Rathaus von 1566-1567. Die Straße bestand ursprünglich aus 59 Häusern, deren Zahl nach den Bränden des 30-jährigen Krieges auf 16 fiel und sich bis 1834 auf 45 niederließ. In dem Gebäude befanden sich wichtige Rabbiner, wie ein Anhänger des orthodoxen Judentums Eleazar David Flekales, Autor der Talmudstudien Jakob Brüll, der 1843-1889 hier arbeitete, oder David Kaufmann, Autor von Werken auf dem Gebiet der Geschichte, Religion und Philosophie.
Heute schlummert die Synagoge und ist seit dem 25. Juni 1998 offiziell als Kulturdenkmal geschützt. Um das Andenken an die deportierten Kojetín-Juden zu verehren, wurden hier Gedenktafeln mit den Namen der Opfer aufgestellt. Dieses Gebäude ist ein einzigartiges Zeugnis der jüdischen Geschichte in Mähren und sein Besuch ermöglicht es Ihnen, die Transformation der religiösen und sozialen Struktur der Region zu verstehen.
Damals und heute
Ziehen Sie den Regler, um zu vergleichen, wie das Denkmal zur Zeit seiner Entstehung ausgesehen haben könnte, mit der heutigen Ansicht.
Damals
Heute
Das historische Erscheinungsbild links ist eine KI-generierte Visualisierung und dient nur als Inspiration.
Historische Meilensteine
- 1454
- Die Einrichtung des ersten Gebetsraumes.
- 1614
- Eine gründliche Reparatur der Synagoge.
- 1718
- Barocke Rekonstruktion mit Hinzufügung neuer Elemente.
Bauliche Entwicklung
Die Synagoge in Kojetín wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts als Gebetsraum gegründet und hat im Laufe der Zeit mehrere Stadien des Wiederaufbaus durchlaufen, insbesondere nach Bränden während des 30-jährigen Krieges. In 1718-1726 fand die barocke Rekonstruktion mit dem Zusatz von Stuckdekoration und Außentreppe statt.
Historische Ereignisse
- 1614
- Eine gründliche Reparatur der Synagoge.
- 1670
- Das verheerendste Feuer zerstörte das Dach und das Dach.
- 1718
- Rekonstruktion mit Zusatz von barocken Elementen.
Wissenswertes
- Die ehemalige Synagoge in Kojetín ist eine der ältesten in Mähren und nach den Prager Alten Synagoge der zweitälteste Bau dieser Art in der Tschechischen Republik. Laut mündlicher Überlieferung wurde der Gebetsraum 1454 gegründet, als die ersten Juden begannen, sich in Kojetín niederzulassen. - Die erste schriftliche Erwähnung des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1614, als eine gründliche Reparatur des gesamten Gebäudes stattfand. Während des 30-jährigen Krieges erlitt die Synagoge mehrere Brände, die verheerendsten im Jahr 1670 zerstörten das Dach und das Dach. - Der Wiederaufbau wurde 1718-1726 dank der finanziellen Unterstützung des ungarischen Rabbiners Samson Wertheim durchgeführt, bei dem Barockelemente in das Gebäude eingeführt wurden.
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Die Synagoge von Kojetín gehört der mündlichen Überlieferung nach zu den ältesten Bauwerken ihrer Art in Tschechien. Ein Betsaal soll hier bereits in der Mitte des 15. Jahrhunderts gestanden haben, als sich die ersten Juden in Kojetín niederließen. Es könnte sich also um die älteste Synagoge in Mähren und nach der Prager Altneuschul um die zweite älteste im Land handeln. Aus jener Zeit stammt das ritualle Waschbecken, hebräisch Kior genannt, sowie ein gewölbtes Zimmer in der nordöstlichen Ecke des Gebäudes. Beides gehört zu den wertvollsten Teilen des Bauwerks.
Schriftlich wird die Synagoge erstmals im Jahr 1614 erwähnt. Damals wurde sie gründlich instand gesetzt und aus Stein und Ziegeln errichtet, ähnlich wie die Synagogen in Strážnice oder in Hustopeče.
Während des Dreißigjährigen Krieges brannte Kojetín häufig, und die Brände betrafen auch die Synagoge. Der schlimmste Brand im Jahr 1670 zerstörte Dach und Dachstuhl. Die verarmte jüdische Gemeinde hatte kein Geld für die Wiederherstellung, und so blieb das Gebäude fünfzig Jahre lang ohne Dach. Die Hilfe versprach schließlich der ungarische Rabbi Samson Wertheim. Die Reparaturen fanden in den Jahren 1718 bis 1726 statt und brachten eine Barockausgestaltung der Gewölbe, Stuckdekorationen und eine äußere Treppe.
Weitere Instandsetzungen erfolgten in den Jahren 1928 und 1936. Während des Zweiten Weltkrieges diente das Gebäude als Lager und wurde bei den Befreiungskämpfen beschädigt. Im Jahr 1953 ließ es die Gemeinde der Tschechoslowakischen hussitischen Kirche nach Entwürfen des Architekten Hubert Aust umbauen. Der Altar wurde um 180 Grad gedreht und die Durchblicke in den Gebetsraum zugemauert. Das gewölbte Zimmer in der nordöstlichen Ecke dient heute als Kolumbarium. Zum 50. Jahrestag der Deportation der Kojetíner Juden brachte die Olmützer jüdische Gemeinde hier Gedenktafeln mit den Namen der Verschleppten an. Die Synagoge ist seit dem 25. Juni 1998 ein Kulturdenkmal.
Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss und ein Satteldach aus gebrannten Ziegeln. An der Nordwand lehnt sich ein einstöckiges Anbau mit Gesims und eckigen Halbsäulen an.
Die Synagoge steht in der ehemals Jüdischen Straße, heute Husova. Erstmals wird sie in dem Urbar der Kojetíner Herrschaft aus den Jahren 1566 bis 1567 erwähnt, das zugleich der erste schriftliche Bericht über Juden in Kojetín ist. Die Häuser wurden hier bogenförmig entlang der westlichen Stadtmauern erbaut. Vor dem Dreißigjährigen Krieg gab es hier 59 Häuser, danach nur noch 16. Im Jahr 1834 stabilisierte sich ihre Zahl bei 45, und die meisten sind bis heute erhalten geblieben.
In der Synagoge wirkten bedeutende Rabbiner. Der orthodoxe Gelehrte und Autor homiletischer Texte Eleazar David Flekeles diente hier vier Jahre. Jakob Brüll, Autor von Talmudstudien und Vater des Gelehrten Adolf Brüll, wirkte hier ab dem Jahr 1843 bis zum Jahr 1889. Hier wirkte auch David Kaufmann, Autor vieler deutscher und hebräischer Arbeiten zur Geschichte, Religion, Philosophie und Kunst.
Tipps für Besucher
Die beste Zeit, um die ehemalige Synagoge in Kojetín zu besuchen, ist die Herbst- oder Frühlingssaison, wenn das Wetter angenehm ist und das sonnige Licht das Innere besonders brillant erfrischt. Diese Jahreszeit bietet auch weniger Besucher und ermöglicht es Ihnen, die Ruhe und den Komfort des Gehens zu genießen.
Parkplätze befinden sich in der Nähe des Zentrums von Kojetín, wo Parkplätze zur Verfügung stehen. Für Reisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet die Stadt eine Busverbindung, die einen komfortablen Zugang zum Zentrum und damit zur Synagoge bietet.
Nehmen Sie bei Ihrem Besuch geeignete Kleidung je nach Wetter sowie Schuhe für ein bequemes Gehen mit. Es wird auch empfohlen, eine Karte zu tragen oder GPS auf einem mobilen Gerät zu verwenden, um den Weg zur Synagoge leicht zu finden.
Die Fotografie in der ehemaligen Synagoge bietet einzigartige Orte, insbesondere das Innere mit seiner reichen historischen Architektur. Das beste Licht für die Fotografie ist normalerweise am Nachmittag, wenn die Sonne den Raum auf besondere Weise beleuchtet.
In der Nähe der Synagoge gibt es mehrere historische Gebäude und Denkmäler, die besichtigt werden können. Für diejenigen, die kulturelle Touren mögen, ist es ratsam, das Zentrum von Kojetín mit seinen alten Häusern und Straßen zu erkunden. Familien mit Kindern können die Gelegenheit nutzen, im Park herumzulaufen oder das örtliche Museum zu besuchen.
Häufige Fragen
Kann man das Denkmal besichtigen?
Sakralbauten sind meist vor allem während der Gottesdienste geöffnet; sonst wird eine Besichtigung in der Regel mit der Pfarrei oder dem Verwalter vereinbart. Konkrete Zeiten haben wir nicht geprüft.
Wo befindet sich das Denkmal?
Lage: Husova, Kojetín I-Město, Kojetín, Olomoucký kraj. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
Warum steht das Denkmal unter Schutz?
Es ist im Zentralverzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik als Kulturdenkmal eingetragen (Registernr. 50125/9-46).
Für Kinder
Vor etwa 572 Jahren wurde in der kleinen tschechischen Stadt Kojetín ein Wunder gewählt. 1454 wurde die erste Moschee für Juden gebaut, die sich dort niederließen. Und jetzt? Heute präsentiere ich Ihnen dieses faszinierende historische Denkmal - die ehemalige Synagoge in der jüdischen Straße.
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Thematische Kreuzfahrtroute: Ehemalige Synagoge in Kojetín
1. Ehemalige Synagoge in Kojetín (Synagoge) Typ: Historisches Denkmal Warum lohnt sich ein Besuch: Diese Synagoge ist eine der ältesten erhaltenen jüdischen Sakralstrukturen in Mähren. Es befindet sich im historischen Herzen der Stadt und bietet einen Blick auf die reiche kulturelle und spirituelle Tradition, die Kojetín seit Jahrhunderten geprägt hat.
2. Schloss Kojetín Typ: Historischer Wohnsitz Warum lohnt sich ein Besuch: Das Schloss ist eines der wichtigsten historischen Denkmäler in Kojetín, das der ganzen Stadt mit ihrer Architektur und Lage einen berührenden Hintergrund verleiht. Sein Ursprung geht auf das Mittelalter zurück und das Schloss ist heute für Besucher geöffnet und bietet einen wertvollen Einblick in die Geschichte der Region.
3. Kirche St. Bartholomäus Typ: Kathedrale Warum lohnt sich ein Besuch: Diese Kirche ist das älteste Sakralgebäude in Kojetín und stellt einen wichtigen kulturellen und historischen Punkt der Stadt dar. Die gotischen Elemente und das reiche Interieur bieten den Besuchern einen Blick auf die Vergangenheit, die Kojetín jahrhundertelang geprägt hat.
4. Kojetín-Platz Typ: Öffentlicher Raum Warum es einen Besuch wert ist: Der Platz ist das Zentrum der Stadt und bietet einen wunderschönen Panoramablick auf die umliegenden historischen Denkmäler. Es ist ein idealer Ort, um sich zu entspannen und Erinnerungen an den Besuch anderer Attraktionen von Kojetín zu projizieren.
5. Stadthaus Typ: Historischer Wohnsitz Warum ist ein Besuch wert: Das Stadthaus ist ein Beispiel für barocke Architektur und diente als Zentrum der Stadtverwaltung. Seine Geschichte und architektonischen Merkmale spiegeln die reiche Vergangenheit von Kojetín wider, was seinen Besuch für alle interessant macht, die sich für die lokale Geschichte interessieren.
Diese Route bietet einen Blick auf die wichtigsten historischen und kulturellen Punkte von Kojetín, die alle nahe beieinander liegen, was den reibungslosen Verlauf der Reise gewährleistet.
Saisonale Empfehlungen
Der Frühling bringt erwachende Natur und feines Licht, das die Fassade des Gebäudes angenehm beeinflusst. Die Atmosphäre ist voller Hoffnung und Frische, was den Besuch zu einem beruhigenden Erlebnis macht. Wir empfehlen, das Gedächtnis am Morgen zu besuchen, wenn die Luft am saubersten ist. Aufgrund des variablen Wetters ist es ratsam, eine leichte Jacke oder Jacke mitzubringen.
Die Sommersaison bietet die intensivste Sonne und eine reiche grüne Umgebung, die einen starken Kontrast zur Architektur der Synagoge bildet. Erwarten Sie mehr Besucher in der Hauptsaison, so ist es am besten, als erstes am Morgen zu kommen, um die größten Menschenmengen und Hitze zu vermeiden. Dress up Licht, atmungsaktive Materialien und nicht genug Flüssigkeiten vergessen.
Der Herbst ist eine Zeit der goldenen Farben und der melancholischen Stimmung, die sehr gut für die Geschichte dieses Ortes ist. Weiches Abendlicht hebt die Details des Baus und der umliegenden Parks hervor. Praktische Empfehlungen sind wasserdichte Schuhe und geschichtete Kleidung, um Sie vor dem kalten Wind zu schützen. Die ideale Zeit für eine Tour ist der späte Nachmittag.
Im Winter herrscht Ruhe, möglicherweise eine verschneite Landschaft, die dem Denkmal einen Jahrbuch-Look verleiht. Die Atmosphäre ist eng und mehr beabsichtigt, vor allem in der Adventszeit. Besuchen Sie den Ort eher am Mittag, wenn das meiste Tageslicht ist.
Visualisierungen und künstlerische Ansichten
Die Visualisierungen werden von künstlicher Intelligenz erzeugt und dienen der Inspiration.
Fotos aus der Umgebung
Echte Aufnahmen aus der Umgebung des Denkmals
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Quellen und Literatur
Fotos: T.Bednarz / CC BY-SA 4.0 — Wikimedia Commons. Urheber und Lizenz erscheinen auch beim Überfahren des Bildes.
Faktickým podkladem tohoto textu byl článek na Wikipedii, jehož autory jsou přispěvatelé Wikipedie. Článek je dostupný pod licencí CC BY-SA 4.0.
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