Mariánský sloup (Chodov) Mariensäule
Mariánský sloup v Chodově je barockes Skulpturwerk aus dem Jahr 1675, das seit 1963 als Kulturerbe geschützt ist. Dieser religiöse Denkmal stellt einen wichtigen Teil des historischen Erbes der Gemeinde im Bezirk Sokolov dar.
Der Säule wurde am 3. Juni 1675 von Jan Vilém z Plankenheimu, dem damaligen Besitzer des Chodauer Gutes, zu Ehren der Allerheiligsten Jungfrau Maria errichtet. Im Jahr 1704 weihte Johann Carl Pellet de Hund, der ländliche Vikar des Erzbistums Leitmeritz, die Säule. Sie gehörte zur breiteren barocken Kunstwelle, die religiösen Glauben mit dem sozialen Status des Adels verband.
Die Struktur des Objekts ist aus Granit gefertigt. Auf einer quadratischen Basis mit drei granitenen Treppenstufen steht ein prismatischer Sockel mit vorspringender Kranzleiste. Eine Seite des Sockels trägt das Wappen der Plankenheimer, auf der anderen befindet sich eine stilisierte Blüte mit dem Datum ANNO 1675. Der korinthische Säule ist mit einer antikisierenden Kapitell verziert und wird von einem linksdrehenden vegetabilischen Stängel umwickelt, der mit Blättern versehen ist. Auf der Spitze befindet sich eine Statue der Jungfrau Maria auf einer Wolke, die ihre Hände gefaltet hält und einen entfalteten Mantel trägt; ihr Haupt ist nach Westen gerichtet. Das gesamte Objekt wird durch ein niedriges Metallgitter und einen dekorativen Blumenbeet ergänzt.
Das Denkmal hat eine komplizierte Geschichte hinter sich. Ursprünglich stand die Säule am südwestlichen Rand der Stadt, später wurde sie in der Nähe der Tovární Straße verlegt. Im Jahr 1975 musste sie erneut umgesetzt werden aufgrund von Bauarbeiten und dem Graben für ein Fernwärmenetz. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel die Säule, und im Oktober 1991 wurde sie Ziel von Vandalismus, als Angreifer die Säule niederwarfen, die Statue der Jungfrau Maria entwendeten und die Struktur beschädigten. Nach dem Vorfall wurde sie in den Räumlichkeiten der Technischen Dienste in Chodov eingelagert.
In den Jahren 1993–1994 fertigten die akademischen Bildhauer Jan Bradna und Jiří Novotný eine Kopie der entwendeten Statue aus künstlichem Stein an. Diese Kopie wurde farblich ergänzt, nachdem das Dach repariert worden war, wieder aufgestellt. Im Jahr 2002 führten die akademischen Künstler Martin Široký, Vanda Bukovinská und der Maler František Oliva eine Restaurierung durch. Aus der ursprünglichen Form der Statue der Jungfrau Maria wurde anschließend eine weitere Kopie angefertigt, die die Stadt im Jahr 2015 dem Partnerstadt Olešnice in Deutschland schenkte.
Heute befindet sich der Mariánský sloup im Zentrum der Stadt auf einem Fußgängerbereich an der Kreuzung der Straßen Staroměstská und Komenského. Er ist ein seltener barocker Bestandteil, der trotz Beschädigungen und mehrfacher Verlegungen weiterhin ein wichtiges Symbol der lokalen Geschichte darstellt. Der Besuch dieses Ortes bietet Einblicke in die barocke Spiritualität und die regionalen Geschichten.
Historische Meilensteine
- 1675
- Errichtung der Säule zu Ehren der Allerheiligsten Jungfrau Maria.
- 1704
- Die Säule wird von Johann Carl Pellet de Hund geweiht.
- 1963
- Die Säule wird als Kulturdenkmal geschützt.
- 1975
- Versetzung der Säule aufgrund von Bauarbeiten und Ausgrabungen für die Fernwärme.
- 1991
- Vandalismus und Diebstahl der Marienstatue.
- 1993
- Antrag auf Genehmigung zur erneuten Versetzung der Säule.
- 2002
- Die Säule wird von akademischen Künstlern restauriert.
Bauliche Entwicklung
Das Denkmal ist aus Granit gefertigt und verfügt über einen korinthischen Schaft sowie vegetabile Motive. Nach Beschädigungen im Jahr 1991 wurde die Statue der Jungfrau Maria durch eine Kopie aus künstlichem Stein ersetzt. Der Säule wurde mehrmals umgesetzt, zuletzt im Jahr 1975 aufgrund von Bauarbeiten.
Historische Ereignisse
1675: Errichtung der Säule durch Jan Vilém z Plankenheimu. 1704: Weihe der Säule durch den Vikar von Loket. 1975: Versetzung der Säule wegen Bauarbeiten. 1991: Vandalismus und Diebstahl der Statue der Jungfrau Maria.
Eigentümer
Jan Vilém z Plankenheimu (1675)
Wissenswertes
- Mariánský sloup ist eine Barockstatue aus dem Jahr 1675. - Er wurde von Jan Vilém z Plankenheimu zu Ehren der Jungfrau Maria errichtet. - Die Säule war Teil einer umfassenderen barocken Kunstbewegung, die den religiösen Glauben mit dem sozialen Status des Adels verknüpfte. - Im Jahr 1975 wurde die Säule aufgrund von Bauarbeiten und Grabungen für Fernwärmeleitungen versetzt. - Nach einem Vandalismus im Oktober 1991 wurde die Marienstatue durch eine Kopie ersetzt, die die Stadt ihrer Partnerstadt Olešnice in Deutschland schenkte.
Führer
Führertext anzeigen
Der Text wurde von künstlicher Intelligenz erstellt und nicht redaktionell geprüft. Er kann Ungenauigkeiten enthalten.
Welcome to Mariánský sloup in Chodov! You are standing before an impressive baroque masterpiece that boldly juts into the sky and captivates with its historical layers. Beneath your feet lies a sandstone base adorned with the Plankenhaim coat of arms, already hinting at the rich past of this master artist. If you look closely, atop the column stands a statue of the Virgin Mary on a cloud with cherubic heads, symbolizing religious devotion and artistic skill of that era.
Let's delve into history. This column was erected in 1675 by Jan Vilém z Plankenheimu in honor of the Most Holy Virgin Mary. At that time, baroque architecture was not only an artistic expression but also a religious one, uniting faith with the social status of the nobility. The column was consecrated in 1704 by Johann Carlem Pellettem de Hundem, emphasizing its spiritual significance.
Look up and you'll see the elegant statue of the Virgin Mary. It is identical to how the column was intended: as an invitation to prayer and solace. Also notice the details on the base – the Plankenhaim coat of arms is proof of the family's lineage and influence in this region.
There are several key figures associated with Mariánský sloup. Jan Vilém z Plankenheimu was not just a nobleman, but also a patron of art and faith. Johann Carl Pellet de Hund then underscored its spiritual significance during the consecration. Architects like Jan Bradna and others contributed their talent to make this column an iconic symbol of the baroque era.
An interesting fact is that Mariánský sloup has gone through several phases in its existence. In 1975, it was relocated due to construction work and excavation for a heating pipeline. These were unusual steps that show its adaptability and importance even in a changed environment.
Now, what can you do? Look around and notice how the column with its dimensions and placement affects the overall landscape. What emotions does its presence evoke in you? Is it a place of peace or inspiration?
Thank you for visiting Mariánský sloup and we hope you find yourself immersed in an atmosphere of history and art here. If you feel like exploring more of Chodov or other cultural landmarks, this is a great starting point for your adventure. Farewell with the hope of meeting again in this beautiful landscape!
Tipps für Besucher
Für das beste Erlebnis während Ihres Besuchs empfehle ich einen klaren Tag zu wählen, an dem die Sonnenstrahlen die barocken Formen der Skulptur und Details auf dem Sandsteinsockel wunderschön hervorheben. Die besten Lichtverhältnisse für Fotografien sind in den Morgenstunden oder am späten Nachmittag, wenn die Schatten nicht zu hart sind und die Statue der Jungfrau Maria auf der Wolke sehr beeindruckend wirkt.
Der Ort ist sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zugänglich; bitte überprüfen Sie aktuelle Verbindungen in einer Suchmaschine. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, nutzen Sie die Parkmöglichkeiten in der Nähe der Stadt.
Bei Ihrem Besuch ist es nicht notwendig, spezielle Ausrüstung mitzubringen, da es sich um eine Freiluftskulptur handelt. Für Familien mit Kindern eignet es sich, Getränke dabei zu haben und die Nähe zum Zentrum für eine kurze Pause während Ihres Spaziergangs zu nutzen.
Während Ihres Aufenthalts können Sie die Umgebung erkunden, die das Stadtzentrum von Chodov und den Kreuzungspunkt der Straßen Staroměstská und Komenského umfasst.
Häufige Fragen
Kann man das Denkmal besichtigen?
Es handelt sich um ein Objekt im öffentlichen Raum, das man in der Regel kostenlos von außen ansehen kann. Ob gerade dieses frei zugänglich ist, haben wir nicht geprüft.
Wo befindet sich das Denkmal?
Lage: Chodov. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
Warum steht das Denkmal unter Schutz?
Es ist im Zentralverzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik als Kulturdenkmal eingetragen (Registernr. 1000139363).
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Centrum města Chodov, křižovatka ulic Staroměstská a Komenského.
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1. Kreuzung der Staroměstská und Komenského, Stadtplatz. Dieser Ort dient als Ausgangspunkt für Ihre Tour. 2. Mariánský sloup (Chodov), Statue. Das Hauptziel des Ausflugs, das aufgrund seiner historischen Bedeutung einen Besuch wert ist. 3. Chodov Stadtzentrum, Stadtgebiet. Hier können Sie Ihre Reise im Herzen der Gemeinde ausklingen lassen.
Visualisierungen und künstlerische Ansichten
Die Visualisierungen werden von künstlicher Intelligenz erzeugt und dienen der Inspiration.
Fotos aus der Umgebung
Echte Aufnahmen aus der Umgebung des Denkmals
Zdroj a licence jsou uvedeny u každého snímku.
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Quellen und Literatur
Fotos: Lubor Ferenc / CC BY-SA 4.0 — Wikimedia Commons. Urheber und Lizenz erscheinen auch beim Überfahren des Bildes.
Faktickým podkladem tohoto textu byl článek na Wikipedii, jehož autory jsou přispěvatelé Wikipedie. Článek je dostupný pod licencí CC BY-SA 4.0.
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