kostel svatého Václava (Letohrad) Kirche
Die Kirche von St. Wenzel in Letohrad wurde in 1680-1685 nach dem Auftrag von Hynek Jetřich Vitanovský von Vlčkovice, Eigentümer des Anwesens Kyštek gegründet. Der Bau wurde von dem italienischen Meister Antonio Demaggio angetrieben. Ursprünglich sollte es als Schlosskapelle, Teil des Schlosskomplexes, dienen. Bereits 1681 wurde es vom Bischof des Königlichen Hradec Jan František Kryštof z Talmberka geheiligt. Seit seiner Gründung ist es das Grab seines Gründers und anderer Eigentümer des Kyvěr-Anwesens geworden.
Die Konstruktion scheint ein typisches Beispiel für den Barockstil mit Stuckdekoration auf der Vorderseite zu sein. Drei Türen betreten das Kirchenschiff in der Mitte der Fassade. Links öffnet sich die Tür zur Sakristei, rechts zur Bruderkapelle. Sie ist nach der Marianischen Bruderschaft benannt, die hier in der Religion stattfand - die Bruderschaft gründete die Vitanovský ursprünglich 1665 während der Kirche des Orlik, verlegte sie später nach Kybrik (seit 1950 Teil von Letohrad).
Die künstlerische Einzigartigkeit der Kirche wird durch ihr Stuckgewölbe definiert. Die Arbeit wurde von Künstlern aus Mailand geschaffen, die angeblich Meister Giovani Maderna waren. Der Preis für diese Dekoration war so hoch, dass sie die Kosten der Kirche selbst überstieg. Die Dekoration drückt die theologische Idee aus, dass die ganze Welt und die Schöpfung den Herrn als Psalm 150 und 148 preisen.
Die Kirche ist nach und nach mit wertvollen Gemälden ausgestattet. Der Hauptaltar ist mit der Leinwand von St. Wenzels geschmückt, die 1785 von Christian Sambach, Sohn des Direktors der Wiener Malakademie, gemalt wurde. Václav wird hier auf ungewöhnliche Weise dargestellt - als Orade für die Menschheit und als Verteidiger der Schwachen und Hilflosen. An einem der Altäre befindet sich ein Bild von Christus mit zwei Jüngern, die zur Schule von Brandle oder direkt zu Brandle gehören. An den Kirchenmauern befinden sich die Geburt des Herrn (nach den Pfarrunterlagen des Malers Jakub Kratochním 1725 gemalt) und die Beschneidung des Herrn mit einem unbekannten Autor aus dem 18. Jahrhundert. Eine Besonderheit sind die Plastikgemälde des Kreuzwegs aus Terracota - das französische Produkt der Firma Müller aus Innsbruck, geliefert 1902. Die Seitenaltäre schmücken die Gemälde von John Umlauf. Die hier befindliche Orgel wurde 1897 vom Prager Organisten Petr erbaut.
Die Kirche ist als Kulturdenkmal geschützt und erinnert an das reiche künstlerische Erbe des Barock in Böhmen.
Damals und heute
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Damals
Heute
Das historische Erscheinungsbild links ist eine KI-generierte Visualisierung und dient nur als Inspiration.
Historische Meilensteine
- 1680
- Beginn des Baus der Kirche im Auftrag von Hynek Jetřich Vitanovsky von Vlčkovice
- 1681
- Die Weihe der Kirche von Bischof Jan František Kryštof von Talmberk
- 1685
- Fertigstellung des Kirchenbaus
- 1705
- Lage eines separaten barocken Glockenturms hinter der Kirche
Bauliche Entwicklung
Die Kirche wurde 1680-1685 im Barockstil mit italienischem Einfluss erbaut. Die Fassade ist mit Stuckdekoration und dreifachen Türen dekoriert. Im 18. Jahrhundert wurde der Innenraum durch Gemälde und Altäre ergänzt, darunter Stuckgewölbe, die von biblischen Motiven inspiriert waren. 1902 wurden die Terrakotta-Skulpturen der Kreuzstraße von Müller von Innsbruck installiert. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1897 vom Prager Organisten Peter.
Historische Ereignisse
- 1681
- Die Weihe der Kirche von Bischof Jan František Kryštof von Talmberk
- 1685
- Fertigstellung des Kirchenbaus
- 1705
- Lage eines separaten barocken Glockenturms hinter der Kirche
Eigentümer
- 1643-1681
Wissenswertes
- Die Kirche St. Wenzel wurde in 1680-1685 im Auftrag von Hynek Jetřich Vitanovský von Vlčkovice als Schlosskapelle erbaut.
- Ursprünglich diente als Grab des Gründers und anderer Eigentümer des kirgisischen Anwesens.
- Die Bruderschaftskapelle ist nach der Marianenbruderschaft benannt, die hier eine Religion hatte und bereits 1665 von Vitanov gegründet wurde.
- Das Stuckgewölbe der Kirche wurde von italienischen Künstlern aus Mailand geschaffen, und sein Preis übertraf die Kosten für den Bau selbst.
- An den Kirchenwänden befinden sich Bilder * Die Geburt des Herrn * (1725) und * Die Beschneidung des Herrn * (18. Jahrhundert) sowie Plastikbilder des Kreuzwegs aus dem Terrakotta von 1902.
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Die Kirche des heiligen Wenzel in Letohrad steht in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses und wendet dem Platz ihre monumentale Fassade zu. Sie ließ sie in den Jahren 1680 bis 1685 Heinrich Jetrich Vitanovský von Vlčkovic erbauen, der Besitzer der Herrschaft Kyšperk. Die Kirche sollte ursprünglich als Schlosskapelle dienen. Der Bau wird dem italienischen Baumeister Antonio Demaggii zugeschrieben. Geweiht wurde sie 1681 vom Königgrätzer Bischof Jan František Kryštof von Talmberka. Der Gründer hat in der Kirche eine Gruft und auch einige andere Besitzer der Herrschaft wurden hier begraben. Heute steht die Kirche unter Denkmalschutz.
Die Barockfassade wird durch Stuckarbeiten verziert. In der Mitte befinden sich drei Türen zum Kirchenschiff. Weitere Türen führen links zur Sakristei und rechts zur sogenannten Brüderkapelle. Sie trägt ihren Namen nach der Marianischen Bruderschaft, die Heinrich Vitanovský 1665 bei der Kirche in Orlice gründete. Die Bruderschaft verlegte sich später nach Kyšperk und ihre Mitglieder versammelten sich in der Kapelle zu Andachten. Orlice und Kyšperk sind seit 1950 Teil von Letohrad.
Die größte künstlerische Besonderheit der Kirche ist die reiche Stuckausstattung des Gewölbes. Sie basiert auf der Idee der Psalmen 148 und 150, dass die ganze Welt und alle Schöpfung den Herrn loben. Sie wurde von Künstlern aus Mailand geschaffen, möglicherweise von Meister Giovanni Maderna. Der Überlieferung nach hat diese Arbeit mehr gekostet als der ganze Bau.
Der Hauptaltar wird von einem Bild des heiligen Wenzel aus dem Jahr 1785 geschmückt. Gemalt wurde es von Christian Sambach, Sohn des Direktors der Wiener Kunstakademie Caspar Sambach. Ungewöhnlich ist es, dass der Heilige hier als Fürbitter für die Menschheit und Schützer der Schwachen und Hilflosen dargestellt wird.
An einem seitlichen Vorderaltar auf der rechten Seite hängt ein Bild mit Christus und zwei Jüngern. Es wird für ein Werk des Malers Brandl gehalten oder zumindest seiner Schule. An den Wänden des Schiffes sind Bilder der Geburt Jesu und der Beschneidung Jesu zu sehen. Der Katechet Josef Pícha schrieb sie dem hiesigen Maler Antonín Regnard zu. Nach Pfarraufzeichnungen malte jedoch 1725 Jakub Kratochvíl die Geburt Jesu. Der Autor der Beschneidung Jesu aus dem 18. Jahrhundert bleibt unbekannt.
Die Terrakotta-Reliefs des Kreuzweges sind französischer Herkunft. Die Kirche erhielt sie 1902 von der Innsbrucker Firma Müller. Die Seitenaltäre werden von Bildern Jan Umlaufs geschmückt, die ältere Bilder von Antonín Regnard ersetzten. Die heutigen Orgeln wurden 1897 von dem Prager Orgelbauer Petr erbaut.
Häufige Fragen
Kann man das Denkmal besichtigen?
Sakralbauten sind meist vor allem während der Gottesdienste geöffnet; sonst wird eine Besichtigung in der Regel mit der Pfarrei oder dem Verwalter vereinbart. Konkrete Zeiten haben wir nicht geprüft.
Wo befindet sich das Denkmal?
Lage: Václavské náměstí, Letohrad, Pardubický kraj. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
Warum steht das Denkmal unter Schutz?
Es ist im Zentralverzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik als Kulturdenkmal eingetragen (Registernr. 35597/6-3990).
Für Kinder
Stellen Sie sich vor, Sie würden in die Vergangenheit zurückkehren, bis Letohrad noch eine kleine, aber berühmte Stadt war. Eine Stadt voller Leben und Aktivität. Und auf seinem Platz stand die schöne Kirche St. Wenzels.
Es war wie ein altes Stadtspiel, in dem Helden und Helden aus der Vergangenheit spielten. Aber das war nicht nur ein Spiel, es war real! Die Menschen lebten in Häusern mit Steinmauern, gingen auf Steinstraßen und besuchten die Kirche St. Wenzels.
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In der Umgebung
- Barockes Schloss, das oft im Zusammenhang mit der Kirche besucht wird.
- Architektonisch mit der Kirche verbunden, ergänzt seinen monumentalen Charakter.
- Es dominiert die Kirchenfassade, die die Südfront des Platzes kontrolliert.
Unterkunft in der Nähe
Themenroute
Thematische Kreuzfahrtroute Letohrad
1. Kirche St. Wenzels (Letohrad) - * Typ: * Religiöses Denkmal - St. Wenzelskirche ist ein wichtiges architektonisches Denkmal in Letohrad. Sein barocker Stil und seine historische Bedeutung machen den Besuch für jeden notwendig, der sich für das spirituelle und kulturelle Erbe der Region interessiert.
2. Schloss Letohrad - * Typ: * Historisches Schloss - In der Nähe der Kirche befindet sich ein Barockschloss Letohrad, das im Zusammenhang damit oft besucht wird. Seine Architektur und Geschichte stellen eine interessante Ergänzung der Kirche dar und ermöglichen ein tieferes Verständnis des regionalen Erbes.
3. Barockes Landschaftstor - * Typ: * Architekturelement - Dieses Tor ist architektonisch mit der Kirche verbunden und ergänzt seinen monumentalen Charakter. Es befindet sich nach der Fassade der Kirche, die eine harmonische Sicht auf die Gesamtanordnung des Denkmals gewährleistet.
4. Platz mit historischer Installation - * Typ: * Historischer Platz - Es gibt einen Platz vor dem beeindruckenden Hintergrund der Kirche und des Schlosses, das von historischen Gebäuden bewohnt wird. Der Besuch dieses Ortes bietet die Möglichkeit, die lokale Architektur zu erkunden und den historischen Kontext des Dorfes Letohrad zu verstehen.
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Saisonale Empfehlungen
Frühling: In der Frühlingszeit wird die Kirche St. Wenzels in Letohrad in einer besonderen Atmosphäre präsentiert, in der der neue Laubbaum die architektonische Schönheit eines alten Gebäudes beleuchtet. Die Sonnenstrahlen, die die nebligen Wolken durchdringen, verleihen der Kirche etwas Magisches, während die blühende Umgebung Aussichten voller Leben und Farbe bietet. Ein mildes Kleidungsstück mit der Möglichkeit, eine warme Schicht hinzuzufügen, eignet sich für einen Besuch, da das Frühlingswetter variabel sein kann. Die beste Zeit für eine Tour ist am frühen Nachmittag, wenn die Menge selten erscheint und die Natur ihre schönste Form bietet.
Sommer: Während der Sommerzeit wird die Kirche zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit für Liebhaber von Geschichte und Natur. Sonnenscheintage erhöhen die Attraktivität der Außenansicht des alten Gebäudes, können aber auch an Hochtemperaturtagen Übelkeit verursachen. Luftfeuchtigkeit und Sonne bringen eine lebendige Atmosphäre, die sich mit der Stimme der Vögel und der blühenden Umgebung verbindet. Es wird empfohlen, früh am Morgen oder spät am Nachmittag zu besuchen, um Spitzenzeiten und übermäßige Solarheizung zu vermeiden. Vergessen Sie nicht den Sonnenschutz und genügend Trinkwasser.
Herbst: Im Herbst manifestiert sich die Kirche St. Wenzels in der komplexen Farbe der fallenden Blätter, die einen Kontrast zu dunkleren Wänden des Gebäudes bilden. Die Atmosphäre ist ruhig und nachdenklich und schafft ideale Bedingungen für eine entspannte Tour ohne Angst vor überhitzter Sonne oder großen Menschenmengen. Es ist ratsam, sich mit wärmerer Kleidung und vielleicht einem Regenschirm auszustatten, da das Herbstwetter plötzlich variabel sein kann. Die besten Zeiten für einen Besuch sind am frühen Nachmittag, wenn die Natur noch nicht bereit für den Winter ist und das Licht der Kirche einen feinen Glanz verleiht.
Winter: Die Wintersaison bietet der Kirche St. Wenzels in Letohrad eine einzigartige Atmosphäre, wenn kaltes Wetter und Schneedecke einen mystischen Hauch alter Bauweise hinzufügen. Winterlicht bleibt lange auf den Fassaden der Kirche, die schöne und friedliche Ausblicke schafft. Die beste Zeit für einen Besuch ist am frühen Nachmittag, wenn die Sonnenstrahlen im Winter am besten auf der Kirche reflektiert werden und die Menge minimal ist.
Visualisierungen und künstlerische Ansichten
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Quellen und Literatur
Fotos: Petr1888 / CC BY-SA 3.0 — Wikimedia Commons. Urheber und Lizenz erscheinen auch beim Überfahren des Bildes.
Faktickým podkladem tohoto textu byl článek na Wikipedii, jehož autory jsou přispěvatelé Wikipedie. Článek je dostupný pod licencí CC BY-SA 4.0.
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