Malostranský hřbitov Friedhof
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Malostranský hřbitov ist ein historischer Friedhof in Prag in der Nähe von Smíchov, nahe der Grenze Košíře. Es wurde 1680 während einer Pestepidemie gegründet und diente von 1787 bis 1884 als Begräbnisstätte von Malá Strana, nachdem Joseph II. Bestattungen in der Stadt verboten hatte. Der Ort verfügt über einen Empire-Stil Kostel Nejsvětější Trojice und ist bekannt für seine bedeutenden Grabsteine, darunter die von namhaften Persönlichkeiten wie Vincenc Bradáč und Antonín Mánes. Von einer gemeinnützigen Organisation verwaltet, wurde es 2015-2016 restauriert, um wertvolle Denkmäler zu schützen.
Die Ursprünge von Malostranský hřbitov gehen auf das Jahr 1680 zurück, als es während einer Epidemie als Pestfriedhof gegründet wurde. Ursprünglich mit dem jetzt abgerissenen Malostranského kostelu sv. Václava in Verbindung gebracht, wird seine Gründung Figuren wie Josef Bohumír Mikan, einem Arzt und Professor dieser Zeit, zugeschrieben. Der Friedhof begann mit Kapellen, die St. Roch (1703) und der Heiligen Dreifaltigkeit (1715) gewidmet waren und später durch einen Kostel Nejsvětější Trojice im Empire-Stil ersetzt wurden, der zwischen 1831-1837 erbaut wurde.
Architektonisch zeichnet sich Malostranský hřbitov durch seine Elemente im Empire-Stil aus, die sich insbesondere im Kostel Nejsvětější Trojice zeigen. Die Stätte wurde mehreren Restaurierungen unterzogen, um ihre historischen Grabsteine und Strukturen zu erhalten, wobei von 2015 bis 2016 eine bedeutende Restaurierung durchgeführt wurde, um wertvolle Denkmäler vor Vandalismus zu schützen.
Im Laufe seiner Geschichte diente Malostranský hřbitov als Hauptbegräbnisstätte für Malá Strana nach der Reform von Joseph II. 1787. Dieser Wandel war Teil umfassenderer aufklärungsgetriebener Reformen in ganz Europa, die Rationalität und Modernisierung betonten. Der Friedhof wurde 1884 wegen der städtischen Expansion geschlossen und seine Funktionen auf das nahe gelegene Hřbitov na Malvazinkách übertragen.
Die Website ist bemerkenswert für bedeutende Grabsteine, darunter die von Vincenc Bradáč, ein Komponist; Kryštof Dientzenhofer und Kilián Ignác Dientzenhofer, Barockarchitekten; Jan Ladislav Dusík, ein Pianist und Komponist; und Antonín Mánes, ein Künstler. Andere bemerkenswerte Persönlichkeiten, die hier begraben sind, sind Gustav Pfleger Moravský, ein Schriftsteller, und Leopold Thun-Hohenstein, der letzte Fürstbischof von Passau, der das nahe gelegene Cibulka-Anwesen in ein Schloss im Empire-Stil mit einem Park verwandelte.
Malostranský hřbitov hat kulturelle Werke wie Jan Nerudas Gedichtsammlung "Hřbitovní kvítí" inspiriert. Auf dem Gelände befindet sich auch eine restaurierte Stele von Václav Prachner, die ursprünglich aus dem Anwesen von Cibulka stammt. 2007 wurde diese Stele auf den Friedhof verlegt und befindet sich heute in der Nähe des Grabes von Leopold hrabě Thun-Hohenstein.
Heute ist Malostranský hřbitov ein Ort von historischer und kultureller Bedeutung in Prag. Unter der Leitung von Hřbitovy a pohřební služby hl. m. Prahy bietet es den Besuchern einen Einblick in die Vergangenheit mit seinen gut erhaltenen Grabsteinen und architektonischen Elementen. Die Restaurierungsbemühungen des Friedhofs haben dafür gesorgt, dass diese Denkmäler für zukünftige Generationen geschützt bleiben.
Malostranský hřbitov ist nicht nur ein Zeugnis der reichen Geschichte Prags, sondern auch ein Ort der künstlerischen und kulturellen Reflexion. Seine Bedeutung als Begräbnisstätte für namhafte Persönlichkeiten, gepaart mit seiner inspirierenden Architektur und Kunst, macht es zu einem lohnenden Besuch für alle, die sich für den historischen Wandteppich der Stadt interessieren. Besucher sind eingeladen, diese ruhige Stätte zu erkunden und in ihre geschichtsträchtige Vergangenheit einzutauchen.
Damals und heute
Ziehen Sie den Regler, um zu vergleichen, wie das Denkmal zur Zeit seiner Entstehung ausgesehen haben könnte, mit der heutigen Ansicht.
Damals
Heute
Das historische Erscheinungsbild links ist eine KI-generierte Visualisierung und dient nur als Inspiration.
Historische Meilensteine
- 1680
- Gegründet als Pestfriedhof
- 1787
- Wurde der Hauptbegräbnisplatz für Malá Strana nach Joseph II Reform
- 1831
- Bau des Empire-Stil Kostel Nejsvětější Trojice begann
- 1884
- Geschlossen als Friedhof wegen urbaner Expansion
Bauliche Entwicklung
Der Friedhof begann mit Kapellen, die St. Roch und der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet waren und später durch ein Kostel Nejsvětější Trojice im Empire-Stil ersetzt wurden, das zwischen 1831 und 1837 erbaut wurde. Die Stätte wurde mehrmals restauriert, zuletzt 2015-2016, um ihre historischen Grabsteine zu erhalten.
Historische Ereignisse
Gegründet als Pestfriedhof im Jahre 1680
Diente als Hauptbegräbnisstätte für Malá Strana von 1787 bis zu seiner Schließung im Jahr 1884 aufgrund der städtischen Expansion
Wissenswertes
Der Malostranský hřbitov wurde ursprünglich als Pestfriedhof während einer Epidemie im Jahr 1680 gegründet und hebt seine Ursprünge hervor, die mit Krisen der öffentlichen Gesundheit und nicht mit traditionellen Bestattungszwecken verbunden sind.
- Josef Bohumír Mikan, mit der Einrichtung des Friedhofs gutgeschrieben, war nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Professor, was auf seinen bedeutenden Einfluss auf beide medizinischen und akademischen Bereichen in Prag zu dieser Zeit.
- Die architektonische Entwicklung der Stätte ist durch den Übergang von Kapellen, die St. Roch und der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet sind, zu einem Kostel Nejsvětější Trojice im Empire-Stil gekennzeichnet, der breitere europäische künstlerische Trends während der Bauzeit zwischen 1831-1837 widerspiegelt.
- Zusätzlich zu seiner historischen Bedeutung als Grabstätte inspirierte Malostranský hřbitov kulturelle Werke wie Jan Nerudas Gedichtsammlung "Hřbitovní kvítí", die seinen Einfluss auf die tschechische Literatur und Kunst zeigte.
- Die Umsiedlung der Stele von Václav Prachner vom Gut Cibulka zum Friedhof im Jahr 2007, in der Nähe von Leopold hrabě Thun-Hohensteins Grab illustriert die laufenden Bemühungen, historische Artefakte in ihren Kulturlandschaften zu bewahren und zu rekontextualisieren.
Führer
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Der Friedhof Malá Strana liegt in Prag auf Smíchov, nicht weit entfernt von der Grenze zu Košíř. Er wurde im Jahr 1680 während einer Pestepidemie gegründet und gehörte zur Kirche des heiligen Wenzels in der Malá Strana, die im 18. Jahrhundert abgerissen wurde. Im Jahr 1703 entstand hier eine Kapelle des heiligen Rochus und 1715 die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit. Von 1831 bis 1837 kam dann eine Empirkirche der Heiligen Dreifaltigkeit hinzu.
Eine grundlegende Veränderung brachte das Jahr 1787. Josef der Zweite verbot damals Bestattungen innerhalb der Stadt und der Friedhof wurde zur Begräbnisstätte für das gesamte linke Ufer der Moldau, also für Hradčany, Malá Strana und später auch Smíchov. Er diente bis zum Jahr 1884, als ihn die wachsende Bebauung umgab. Der Friedhof wurde geschlossen und seine Aufgabe übernahm der Friedhof auf Malvazinky. Dieser Ort soll Jan Neruda angeblich zu der Sammlung Friedhofsblüten inspiriert haben.
Das bekannteste Grabmal ist eine gusseiserne Statue des knienden Bischofs Leopold Leonard von Thun-Hohenstein vom Künstler Václav Prachner. Sie wurde später zum Vorbild für Myslbeks Grabmal des Erzbischofs Friedrich Schwarzenberg im Dom des heiligen Vitus. Thun-Hohenstein war der letzte Fürstbischof von Passau und baute das nahegelegene Gut Cibulka zu einem Empire-Schlösschen mit Park um. Von Cibulka wurde hierher 2007 die restaurierte Stele Mir eine Weile desselben Künstlers gebracht. Es gibt hier auch eine Reihe von Legenden, vor allem zum Grabmal namens Das heilige Mädchen. Es gehört Anna Degen, der Tochter eines Friedhofswächters und einer Wirtschafterin, und wird geschmückt durch eine ergreifende Kindergestalt von Josef Max. Grabmäler schufen auch sein Bruder Emanuel Max, Josef Malínský und die Werkstatt der Nachkommen von Ignác Platzer.
Hier ruhen die barocken Architekten Kryštof und Kilian Ignác Dientzenhofer und der Bildhauer Ignác František Platzer. Der Pianist Jan Ladislav Dusík ist hier begraben sowie die Eheleute Josepha und Franz Xaver Dušek, die Mozart auf Bertramka beherbergten. Das Denkmal des Komponisten Václav Jan Křtitel Tomáška trägt eine große Harfe Davids und sein Motto: Nur die Wahrheit ist das Diadem der Kunst. Hier finden wir auch den Maler Antonín Mánes, den Vedutenmaler Vincent Morstadl und den Industriellen František Ringhoffer.
1951 wurde ein Teil des Friedhofs durch eine neue Verkehrsachse in Anspruch genommen. Einige Grabmäler, darunter das von Erben, wurden damals verlegt. In den Jahren 2015 und 2016 wurde der Friedhof wegen Vandalismus geschlossen. Wertvolle Grabmäler wurden gesichert und das gesamte Areal wurde renoviert. Der Öffentlichkeit öffnete er sich im Juni 2016 erneut.
Tipps für Besucher
Die beste Zeit, um Malostranský hřbitov zu besuchen, ist im späten Frühling oder frühen Herbst, wenn das Wetter mild ist, so dass es angenehm ist, auf dem Friedhofsgelände herumzulaufen. Diese Jahreszeiten bieten eine Balance zwischen angenehmen Temperaturen und weniger Menschenmassen im Vergleich zu den Sommermonaten, so dass die Besucher die historischen Grabsteine und die ruhige Atmosphäre ohne die Hektik der touristischen Spitzenzeiten genießen können.
Der Transport nach Malostranský hřbitov ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem. Wenn Sie fahren, können Sie Parkplätze in der Nähe finden, aber es ist ratsam, lokale Ressourcen auf Verfügbarkeit zu überprüfen, da die Räume aufgrund der Stadtentwicklung begrenzt sein können. Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gehören Busse und Straßenbahnen, die das Smíchov-Gebiet bedienen; bestimmte Routen sollten jedoch über eine aktuelle Transport-App oder Website überprüft werden, um genaue Reisepläne zu gewährleisten.
Wenn Sie Malostranský hřbitov besuchen, wird empfohlen, bequeme Wanderschuhe mitzubringen, da Sie wahrscheinlich Zeit damit verbringen werden, verschiedene Teile des Friedhofs zu erkunden. Eine Kamera ist auch ratsam, um die historischen Grabsteine und die Empire-Kirche einzufangen, die sich auf dem Gelände abhebt. Das beste Licht für die Fotografie ist am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Schatten länger sind, was Ihren Fotos Tiefe verleiht.
Zu den nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten innerhalb von 30 Gehminuten gehört das Gebiet Košíře, das für seine Grünflächen und lokalen Geschäfte bekannt ist und einen schönen Kontrast zum historischen Friedhof bietet. Für Familien mit Kindern sollten Sie die nahe gelegenen Spielplätze in Košíře besuchen oder die pulsierenden Straßen von Smíchov erkunden, die viele Cafés und familienfreundliche Aktivitäten bieten.
Häufige Fragen
Kann man das Denkmal besichtigen?
Friedhöfe und Gräber sind meist zugänglich; bitte die Würde des Ortes respektieren. Die Öffnungszeiten dieses Friedhofs haben wir nicht geprüft. Laut Denkmalregister wird das Objekt restauriert, der Zugang kann daher eingeschränkt sein.
Wo befindet sich das Denkmal?
Lage: Praha, Hlavní město Praha. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
Warum steht das Denkmal unter Schutz?
Es ist im Zentralverzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik als Kulturdenkmal eingetragen (Registernr. 1000152382).
Unternehmen in der Nähe
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Veranstaltungen in der Nähe
Zdroj akcí: otevřená data měst a obcí ČR (Národní katalog otevřených dat) a kalendář akcí Národního památkového ústavu.
In der Umgebung
Das Hotel liegt in Prag auf Smíchov, in der Nähe von Košíře, ist der Friedhof von Stadtentwicklung umgeben und verfügt über eine Kirche im Empire-Stil.
Unterkunft in der Nähe
Ausflüge und Aktivitäten in der Umgebung
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Friedhof Malostranský
1. Kirche des Allerheiligsten Herzens Jesu (Imperiumskirche) - wegen ihrer einzigartigen Architektur und Geschichte einen Besuch wert. Es befindet sich direkt neben dem Friedhof und bietet einen schönen Blick auf die Umgebung.
2. Košířská-Straße - läuft um den Friedhof herum und bietet einen Einblick in das Leben des Prager Wohnviertels.
3. Smíchov - ein lokales Viertel mit reicher Geschichte und Architektur, in der Nähe des Friedhofs.
Saisonale Empfehlungen
Jaro Der Frühling auf dem Friedhof Malostranský ist die Zeit, in der die Natur aus ihrem Winterschlummer erwacht und die Umgebung des Friedhofs mit Blumen und Grün gefüllt ist. Die Atmosphäre ist ruhig und ruhig, mit sanftem Sonnenschein und einer sanften Brise. Die beste Zeit, um den Friedhof zu besuchen, ist am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn es weniger Leute gibt und Sie die Ruhe und Magie der Gegend besser genießen können.
Léto Im Sommer ist der Friedhof Malostranský voller Leben und Energie. Der Friedhof ist mit Blumen und Grün gefüllt, und Besucher treffen sich hier oft mit Familie und Freunden. Wenn Sie Massen vermeiden möchten, empfehlen wir, früher zu kommen, bevor die Hauptsommersaison beginnt. Vergessen Sie nicht, Sonnenbrille und Wasser mitzubringen, damit Ihr Aufenthalt angenehm wird.
Podzim Der Herbst auf dem Friedhof Malostranský ist voller Farben und Magie. Das Laub auf den Bäumen schafft wunderschöne farbenfrohe Szenen und die Luft ist mit den Düften von Holzrauch und Erde gefüllt. Die Atmosphäre ist ruhig und ruhig, mit sanftem Sonnenschein und einer sanften Brise. Die beste Zeit, um den Friedhof zu besuchen, ist am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn es weniger Leute gibt und Sie die Ruhe und Magie der Gegend besser genießen können.
Zima Der Winter auf dem Friedhof Malostranský ist eine Zeit der Ruhe. Der Friedhof ist von Schnee umgeben und es herrscht eine ruhige Atmosphäre. Wir empfehlen, den Friedhof am späten Nachmittag oder Abend zu besuchen, wenn er weniger beschäftigt ist, damit Sie die Ruhe und Magie der Gegend besser genießen können. Vergessen Sie nicht, warme Kleidung mitzubringen, damit Ihr Aufenthalt angenehm wird.
Visualisierungen und künstlerische Ansichten
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Fotos aus der Umgebung
Echte Aufnahmen aus der Umgebung des Denkmals
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Quellen und Literatur
Fotos: Joker Island / Public domain — Wikimedia Commons. Urheber und Lizenz erscheinen auch beim Überfahren des Bildes.
Faktickým podkladem tohoto textu byl článek na Wikipedii, jehož autory jsou přispěvatelé Wikipedie. Článek je dostupný pod licencí CC BY-SA 4.0.
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