Hrobka Lichtenštejnů ve Vranově Grabmal
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Die Krypta der Familie Lichtenstein in Vranov ist ein bemerkenswertes Kulturdenkmal im Kostel Narození Panny Marie, Teil des Pavlánský klášter Aula Virginis. Es hat eine einzigartige Bedeutung als Europas einziger Begräbnisplatz für Herrscher eines Staates auf fremdem Territorium. Seit seiner Gründung ist es ein wichtiges marianisches Pilgerziel in Mähren und beherbergt alle 14 regierenden Fürsten Liechtensteins, zusammen mit anderen Familienmitgliedern.
Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1617, als Maxmilián z Lichtenštejna und seine Frau Kateřina Černohorská z Boskovic die Wallfahrtskirche gründeten. Der ursprüngliche Bau wurde durch wundersame Heilungen beeinflusst, die unter Pilgern berichtet wurden und zu einem der ersten Barockgebäude Mährens führten. Der italienische Architekt Giovanni Maria Filippi entwarf es, während Ondřej Erna den Bau durchführte. Im Laufe der Zeit wurde die Krypta erweitert, um weitere Bestattungen aufzunehmen, insbesondere zwischen 1818 und 1821 unter Prinz Jan I. z Lichtenštejna, der von Josef František Engel einen neuen Abschnitt mit einem fortschrittlichen Entwässerungssystem in Auftrag gab.
Architektonisch ist die Kirche eine der frühesten barocken Strukturen Mährens. Die Krypta verfügt über anspruchsvolle Elemente wie ein dorisches Portal und ein großes Tympanon mit dem Lichtenstein-Wappen, flankiert von zwei Engeln, die erloschene Fackeln halten und das Ende des irdischen Lebens symbolisieren. Im Inneren wird die Grabkapelle von vier Paaren dorischer Säulen unterstützt und umfasst Bänke und einen mit Eisengitter umschlossenen Altar.
Der Besitz der Krypta änderte sich 1945 dramatisch, als sie beschlagnahmt wurde. Trotzdem hat der amtierende Fürst Hans Adam II. von Liechtenstein seitdem seinen Unterhalt aufrechterhalten und zwischen 2012 und 2015 über 54 Millionen Kronen in die Restaurierung investiert. Diese Bemühungen umfassten die Installation von Heizung, um das notwendige Klima in der Krypta zu erhalten, das aufgrund von Erhaltungsbedenken für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.
Heute ist die Krypta der Familie Lichtenstein ein Beweis für architektonischen Einfallsreichtum und historische Bedeutung. Während es für Besucher geschlossen bleibt, hat seine Restaurierung dafür gesorgt, dass dieser einzigartige Ort für zukünftige Generationen erhalten bleibt. Die reiche Geschichte und kulturelle Bedeutung der Krypta machen sie zu einem faszinierenden Ziel für diejenigen, die sich für europäischen Adel und barocke Architektur interessieren.
Damals und heute
Ziehen Sie den Regler, um zu vergleichen, wie das Denkmal zur Zeit seiner Entstehung ausgesehen haben könnte, mit der heutigen Ansicht.
Damals
Heute
Das historische Erscheinungsbild links ist eine KI-generierte Visualisierung und dient nur als Inspiration.
Historische Meilensteine
- 1617
- Gründung der Wallfahrtskirche und Erstbau der Krypta.
- 1818
- Erweiterung der Krypta der Familie während der Herrschaft von Prinz Jan I.
- 2015
Bauliche Entwicklung
Ursprünglich vom italienischen Architekten Giovanni Maria Filippi entworfen und von Ondřej Erna erbaut, ist die Kirche eines der ersten Barockgebäude auf Mähren. Die Krypta wurde 1818-1821 erweitert, um weitere Bestattungen aufzunehmen, die ein ausgeklügeltes Entwässerungssystem von Josef František Engel enthielten.
Historische Ereignisse
Die Kirche und die Krypta wurden 1617 von Maxmilián z Lichtenštejna und seiner Frau Kateřina Černohorská z Boskovic gegründet.
1818-1821 wurde ein neuer Abschnitt der Krypta der Familie während der Regierungszeit von Fürst Jan I. z Lichtenštejna gebaut.
Die letzte Beerdigung in der Krypta fand 1992 für Prinzessin Marie Benedikta z Lichtenštejna statt.
Eigentümer
Ursprünglich im Besitz der Familie Lichtenstein, bis sie 1945 beschlagnahmt wurde, wird die Krypta heute vom amtierenden Fürsten Hans Adam II. Von Liechtenstein gepflegt.
Wissenswertes
- Die Krypta der Familie Lichtenstein in Vranov ist Europas einziger Begräbnisplatz für Herrscher eines Staates auf fremdem Territorium. - Es wurde 1617 von Maxmilián z Lichtenštejna und seiner Frau Kateřina Černohorská z Boskovic gegründet und als eines der ersten Barockgebäude Mährens markiert. Die Krypta zeigt ein dorisches Portal mit dem Lichtenstein-Wappen, flankiert von zwei Engeln, die erloschene Fackeln halten und das Ende des irdischen Lebens symbolisieren. Zwischen 1818 und 1821 erweiterte Prinz Jan I. z Lichtenštejna die Krypta und beauftragte eine neue Abteilung mit einem fortschrittlichen Entwässerungssystem, das von Josef František Engel entworfen wurde. - Der regierende Fürst Hans Adam II. von Liechtenstein hat seinen Unterhalt seit 1945 aufrechterhalten und zwischen 2012 und 2015 über 54 Millionen Kronen in die Restaurierung investiert.
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Das Mausoleum der Liechtensteins befindet sich in der Krypta der Kirche Geburt der Jungfrau Maria in Vranov u Brna. Die Kirche gehört zum Konvent der Paulaner Aula Virginis und ist ein bedeutender Marien-Wallfahrtsort in Mähren. Das Mausoleum ist die einzige europäische Begräbnisstätte von Herrschern eines Staates, die auf dem Gebiet eines fremden Staates liegt. Hier ruhen alle 14 regierenden Fürsten aus Liechtenstein, von Karl dem Ersten bis Franz dem Ersten, sowie weitere 48 Mitglieder ihrer engsten Familie.
Die Kirche wurde im Jahr 1617 von Maximilian von Liechtenstein und seiner Gemahlin Katharina Cernohorska von Boskowitz gegründet. Der Anlass waren zahlreiche wunderbare Heilungen von Pilgern. Es war eines der ersten barocken Bauwerke in Mähren. Das Konzept erarbeitete der italienische Architekt Giovanni Maria Filippi und die Bauausführung übernahm der Brünner Baumeister Ondřej Erna. Die Krypta diente von Anfang an als Familiengrab. Hier bestattet ist auch Maximilians Bruder Karl der Erste, der erste Fürst von Liechtenstein. Die ursprüngliche Krypta erwies sich jedoch bald als zu klein. Bei der Beisetzung von Johann Adam dem Ersten, dem Gründer des Fürstentums Liechtenstein, zeigte sich außerdem, dass Wasser eindrang.
Der neue Teil des Mausoleums entstand in den Jahren 1818 bis 1821 unter Fürst Johann dem Ersten, Feldmarschall aus der Zeit der Napoleonischen Kriege. Das Projekt erarbeitete der fürstliche Baudirektor Josef František Engel. Er ließ die Fundamente der gesamten Kirche vertiefen und baute eine Entwässerung sowie ein Netz von Belüftungskanälen ein. Das Eingangsportal mit dorischen Säulen trägt ein Tympanon mit dem fürstlichen Wappen. Es wird von zwei sitzenden Engeln mit gesenkten erloschenen Fackeln bewacht, ein Zeichen des Endes der irdischen Pilgerschaft. Vor der Treppe steht eine Skulpturengruppe mit Abschied und Wiedersehen. Die bildhauerische Ausschmückung schuf der Wiener Bildhauer Josef Klieber. Vierzehn Stufen führen zu einem gusseisernen Gitter, dahinter öffnet sich die dreischiffige Grabkapelle mit Kreuzgewölben auf dorischen Säulen. Hinter dem Altar liegt das ursprüngliche Mausoleum. In den Seitenschiffen befinden sich Sarkophage und Särge und der Raum wird von sechs Fenstern oberhalb des Platzenniveaus beleuchtet.
Im Jahr 1945 wurde das Mausoleum beschlagnahmt. Eine unangemessene Betonierung der Umgebung der Kirche beschädigte später die Belüftung und Isolierung. Feuchtigkeit zerstörte das Mauerwerk, die Katafälke und die hölzernen Särge. Fürst Hans Adam der Zweite beschloss daher, das Mausoleum auf Kosten seiner Familie zu sanieren, für mehr als 54 Millionen Kronen. Die Rekonstruktion fand in den Jahren 2012 bis 2015 statt und in die Säulen wurde eine Heizung eingebaut. Wegen des empfindlichen Klimas ist das Mausoleum für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Zuletzt wurde hier im Jahr 1992 beigesetzt. Auf eigenen Wunsch hin ruhte hier Prinzessin Marie Benedikta, die Tante von Fürst Franz Joseph dem Zweiten.
Häufige Fragen
Kann man das Denkmal besichtigen?
Friedhöfe und Gräber sind meist zugänglich; bitte die Würde des Ortes respektieren. Die Öffnungszeiten dieses Friedhofs haben wir nicht geprüft.
Wo befindet sich das Denkmal?
Lage: Vranov, Jihomoravský kraj. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
Warum steht das Denkmal unter Schutz?
Es ist im Zentralverzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik als Kulturdenkmal eingetragen (Registernr. 1000157314_0003). Geschützt ist es als Teil eines größeren Denkmalensembles.
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Vranov-Schleife
1. Hrobka Lichtenštejnů ve Vranově (Hauptattraktion) Das Mausoleum der Familie Lichtenštejn ist ein einzigartiges Beispiel für ein Familiengrab und ein Muss für Geschichtsliebhaber. Das Mausoleum ist ein markantes Beispiel der Neorenaissance-Architektur und bietet einen Einblick in das Leben der Familie Lichtenštejn.
2. Kirche Unserer Lieben Frau von Leiden in Sloup (5 km) Diese wunderschöne Kirche ist nur eine kurze Fahrt von Vranov entfernt und bietet eine atemberaubende Architektur und eine ruhige Atmosphäre. Die Kirche ist ein großartiger Ort, um mehr über die Geschichte und Kultur der Region zu erfahren.
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Jaro
In der Frühlingssaison ist das Lichtensteiner Mausoleum in Vranov von blühenden Bäumen und Blumen umgeben und schafft eine angenehme Atmosphäre. Die spezifische Beleuchtung ist weich und warm und bietet eine angenehme Umgebung für einen Besuch. Praktische Tipps: Die beste Reisezeit ist im Mai oder Juni, wenn die Touristenmassen kleiner sind. Wir empfehlen, einen Regenschirm und bequeme Schuhe zum Wandern im Garten mitzubringen.
Sommer
In der Sommersaison ist das Lichtensteiner Mausoleum in Vranov bei Touristen sehr beliebt, daher ist es eine gute Idee, früh anzureisen. Die spezifische Wärme und der Sonnenschein schaffen eine angenehme Atmosphäre für einen Besuch. Praktische Tipps: Die beste Reisezeit ist im Juli oder August, wenn das Wetter am wärmsten ist. Wir empfehlen, Sonnenbrille und bequeme Schuhe mitzubringen, um im Garten herumzulaufen.
Herbst
In der Herbstsaison ist das Lichtensteiner Mausoleum in Vranov von wunderschönen Herbstlaubfarben umgeben. Die spezifische Beleuchtung ist weich und warm und schafft eine angenehme Umgebung für einen Besuch. Praktische Tipps: Die beste Reisezeit ist im September oder Oktober, wenn die Touristenmassen kleiner sind. Wir empfehlen, einen Regenschirm und bequeme Schuhe zum Wandern im Garten mitzubringen.
Winter
In der Wintersaison ist das Lichtensteiner Mausoleum in Vranov geschlossen, aber Besuche sind möglicherweise begrenzt möglich. Die spezifische Ruhe und Ruhe schaffen eine angenehme Atmosphäre für einen Besuch. Wir empfehlen, warme Kleidung und Schuhe mitzubringen, um im Garten herumzulaufen.
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Quellen und Literatur
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