Kostel Zmrtvýchvstání Páně Kirche
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Die evangelische Auferstehungskirche (Kostel Zmrtvýchvstání Páně) steht in der Hřbitovní-Straße in Český Těšín, am Eingang des Zentralfriedhofs. Sie gehört der Gemeinde der Lutherischen Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses. Eine Kirche ist sie erst seit 2010–2011. Zuvor diente das Gebäude als Friedhofshalle der jüdischen Abteilung des Friedhofs. Das ist auch die einzige Verbindung der Kirche mit der jüdischen Gemeinde.
Ein Friedhof für die neue Stadt
Nach der Teilung von Teschen im Jahr 1920 blieben alle jüdischen Gotteshäuser und der jüdische Friedhof auf der polnischen Seite der Olsa, und die Verstorbenen mussten über die Grenze gebracht werden. Die neue Stadt Český Těšín brauchte daher einen eigenen Friedhof. Der Kommunalfriedhof in der Hřbitovní-Straße wurde im Oktober 1925 eröffnet. Er hatte drei getrennte Teile: für Protestanten, für Katholiken und für die jüdische Gemeinde. Die jüdische Abteilung lag nördlich des Eingangs, hinter der Friedhofshalle.
Die Friedhofsbauten, also Kapelle, jüdische Friedhofshalle, Verwaltungsgebäude und Einfriedung, entstanden bis 1928. Errichtet hat sie die Teschener Firma Eugen Fulda. Das Ensemble der Friedhofsbauten ist seit 2003 ein Kulturdenkmal und mit ihm die heutige Kirche.
Die jüdische Abteilung des Friedhofs
Die Grabsteine der jüdischen Abteilung standen in zehn Reihen. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie von den Nationalsozialisten schwer beschädigt. Die letzte Beisetzung fand hier 1986 statt.
Von der Friedhofshalle zur Kirche
Die Gemeinde der Lutherischen Evangelischen Kirche A. B. kaufte die ehemalige Friedhofshalle von der Stadt und baute sie 2010–2011 zur Kirche um. Der erste Gottesdienst fand am 31. Oktober 2010 statt, geweiht wurde die Kirche am 1. Mai 2011. Im Inneren hängt ein großes Kruzifix, dessen Korpus Artur Szoldra aus Ustroń geschaffen hat.
Das Gebäude
Die Kirche ist ein freistehender Mauerwerksbau. Der zentrale Teil auf quadratischem Grundriss hat ein Satteldach mit einem Dachreiter und ist mit einem einzigen Klostergewölbe überwölbt. Daran schließen niedrigere Anbauten für Sakristei, Chor und Vorhalle an. Die Vorhalle an der Ostseite hat ein Walmdach, ihr Eingang wird von einer Ädikula gerahmt. Ein weiterer Eingang mit Giebel liegt an der Westseite. Der Chor an der Nordseite hat ein Satteldach und ein Tonnengewölbe.
Damals und heute
Ziehen Sie den Regler, um zu vergleichen, wie das Denkmal zur Zeit seiner Entstehung ausgesehen haben könnte, mit der heutigen Ansicht.
Damals
Heute
Das historische Erscheinungsbild links ist eine KI-generierte Visualisierung und dient nur als Inspiration.
Historische Meilensteine
- Oktober 1925
- Eröffnung des Kommunalfriedhofs mit eigener jüdischer Abteilung.
- bis 1928
- Die Firma Eugen Fulda vollendet die Friedhofsbauten einschließlich der jüdischen Friedhofshalle.
- Zweiter Weltkrieg
- Die Nationalsozialisten beschädigen die jüdische Abteilung schwer.
- 1986
- Letzte Beisetzung in der jüdischen Abteilung.
- 2003
- Das Ensemble der Friedhofsbauten wird zum Kulturdenkmal erklärt.
- 2010–2011
- Die Lutherische Evangelische Kirche A. B. baut die Friedhofshalle zur Kirche um.
- 31. 10. 2010
- Erster Gottesdienst.
- 1. 5. 2011
- Weihe der Kirche.
Bauliche Entwicklung
Die Friedhofshalle entstand in den 1920er Jahren als Teil des Ensembles der Friedhofsbauten, die bis 1928 von der Firma Eugen Fulda errichtet wurden. Es ist ein Zentralbau mit Satteldach und einem kleinen Türmchen in der Mitte, an den niedrigere Anbauten für Sakristei, Chor und Vorhalle anschließen. 2010–2011 wurde das Gebäude zur evangelischen Kirche umgebaut.
Historische Ereignisse
Im Oktober 1925 wurde der Kommunalfriedhof von Český Těšín mit einer eigenen Abteilung für die jüdische Gemeinde eröffnet. Bis 1928 entstanden die Friedhofsbauten einschließlich der jüdischen Friedhofshalle. Im Zweiten Weltkrieg beschädigten die Nationalsozialisten die jüdische Abteilung schwer, die letzte Beisetzung dort fand 1986 statt. 2003 wurde das Ensemble der Friedhofsbauten zum Kulturdenkmal erklärt. 2010–2011 baute die Gemeinde der Lutherischen Evangelischen Kirche A. B. die ehemalige Friedhofshalle zur Kirche um. Der erste Gottesdienst fand am 31.
Eigentümer
Das Gebäude entstand als Friedhofshalle der jüdischen Abteilung des Kommunalfriedhofs der Stadt Český Těšín. Später kaufte es die Gemeinde der Lutherischen Evangelischen Kirche A. B. von der Stadt, baute es 2010–2011 zur Kirche um und nutzt es bis heute.
Wissenswertes
- Die Kirche entstand aus einem Gebäude, das für die jüdische Gemeinde als Friedhofshalle am Friedhofseingang errichtet worden war.
- Die jüdische Gemeinde brauchte einen neuen Friedhof, weil ihr Friedhof nach der Teilung von Teschen 1920 auf der polnischen Seite der Olsa blieb und die Verstorbenen über die Grenze gebracht werden mussten.
- Den Korpus des großen Kruzifixes im Inneren schuf Artur Szoldra aus Ustroń.
- Die Kirche ist nicht einzeln geschützt. Unter Schutz steht das ganze Ensemble der Friedhofsbauten: Kapelle, ehemalige Friedhofshalle, Verwaltungsgebäude und ein Teil der Einfriedung am Eingang.
- Bevor sie eine eigene Kirche hatte, nutzte die Gemeinde der Lutherischen Evangelischen Kirche A. B. in den Jahren 1995–2011 auch die evangelische Kirche Na Nivách.
- Auf dem Friedhof sind unter anderen Ladislav Báča, Gründer des Museums in Český Těšín, Bürgermeister Josef Koždoň, der polnische Dichter Henryk Jasiczek und die Malerin Ida Münzbergová begraben.
Führer
Der Audioguide wird von einer künstlich erzeugten synthetischen Stimme gesprochen.
Führertext anzeigen
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Willkommen an der evangelischen Auferstehungskirche in Český Těšín. Sie stehen am Eingang des Zentralfriedhofs in der Hřbitovní-Straße. Eine Kirche ist dieses Gebäude erst seit 2010 und 2011. Gebaut wurde es als Friedhofshalle für die jüdische Abteilung des Friedhofs.
Warum entstand hier überhaupt ein neuer Friedhof? Bis 1920 war Teschen eine einzige Stadt. Dann teilte die Grenze sie entlang der Olsa, und die Altstadt fiel an Polen. Auf der polnischen Seite blieben auch alle jüdischen Gotteshäuser und der Friedhof, und die Verstorbenen mussten über die Grenze gebracht werden. Die neue Stadt Český Těšín legte daher einen eigenen Kommunalfriedhof an. Er wurde im Oktober 1925 eröffnet und hatte drei getrennte Teile: für Protestanten, für Katholiken und für die jüdische Gemeinde. Die jüdische Abteilung lag im Norden, hinter dem Gebäude vor Ihnen.
Die Friedhofsbauten, Kapelle, jüdische Friedhofshalle, Verwaltungsgebäude und Einfriedung, waren bis 1928 fertig. Errichtet hat sie die Teschener Firma Eugen Fulda. Beachten Sie die Anlage der Friedhofshalle: ein Zentralbau auf quadratischem Grundriss mit Satteldach und kleinem Türmchen, an den sich niedrigere Anbauten für Sakristei, Chor und Vorhalle schmiegen.
Im Zweiten Weltkrieg beschädigten die Nationalsozialisten die jüdische Abteilung des Friedhofs schwer. Beigesetzt wurde dort aber auch nach dem Krieg, die letzte Beisetzung fand 1986 statt.
Schließlich kaufte die Gemeinde der Lutherischen Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses das Gebäude von der Stadt und baute es zur Kirche um. Der erste Gottesdienst fand am 31. Oktober 2010 statt, am 1. Mai 2011 wurde die Kirche geweiht. Im Inneren hängt ein großes Kruzifix, dessen Korpus Artur Szoldra aus Ustroń geschaffen hat.
Seit 2003 ist das ganze Ensemble der Friedhofsbauten ein Kulturdenkmal und mit ihm auch diese Kirche. Wenn Sie gehen, beachten Sie auch die Friedhofskapelle am Eingang, die heute als Trauerhalle dient. Vielen Dank für Ihren Besuch, und nehmen Sie auf dem Friedhof bitte Rücksicht.
Tipps für Besucher
Die Kirche steht in der Hřbitovní-Straße am Eingang des Zentralfriedhofs. Sie dient den Gottesdiensten der Gemeinde der Lutherischen Evangelischen Kirche A. B. Denken Sie daran, dass Sie sich auf einem Friedhof befinden, und nehmen Sie Rücksicht auf Trauernde und die Würde des Ortes.
Häufige Fragen
Kann man das Denkmal besichtigen?
Sakralbauten sind meist vor allem während der Gottesdienste geöffnet; sonst wird eine Besichtigung in der Regel mit der Pfarrei oder dem Verwalter vereinbart. Konkrete Zeiten haben wir nicht geprüft.
Wo befindet sich das Denkmal?
Lage: Hřbitovní, Český Těšín, Moravskoslezský kraj. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
Warum steht das Denkmal unter Schutz?
Es ist im Zentralverzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik als Kulturdenkmal eingetragen (Registernr. 100096). Geschützt ist es als Teil eines größeren Denkmalensembles.
Für Kinder
Weißt du, dass diese Kirche nicht immer eine Kirche war? Als sie vor etwa hundert Jahren gebaut wurde, war sie eine Friedhofshalle. So nennt man ein Gebäude, in dem sich Menschen von Verstorbenen verabschieden, bevor sie auf dem Friedhof begraben werden. Sie gehörte der jüdischen Gemeinde, die auf diesem Friedhof einen eigenen Teil hatte.
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Themenroute
Český Těšín der Zwischenkriegszeit: Beginnen Sie an der Auferstehungskirche, der ehemaligen jüdischen Friedhofshalle. Am Friedhofseingang steht auch die Friedhofskapelle, ein historistischer Zentralbau mit barocken und Empire-Elementen. Heute dient sie als Trauerhalle, ihre Renovierung wurde 2022 abgeschlossen. Ein Gang mit offenen Arkaden verbindet sie mit dem Verwaltungsgebäude. Alle diese Bauten entstanden bis 1928. Gehen Sie dann ins Zentrum. Etwa 1,5 km Luftlinie entfernt steht in den Masarykovy sady die neugotische Herz-Jesu-Kirche von 1891–1894, errichtet noch vor der Teilung Teschens. Zum Schluss geht es zur evangelischen Kirche Na Nivách von 1931–1932. Gebaut hat sie eine polnischsprachige evangelische Gemeinde, und in den Jahren 1995–2011 versammelte sich dort auch die Gemeinde, der heute die Auferstehungskirche gehört.
Saisonale Empfehlungen
Die Kirche und das ganze Ensemble der Friedhofsbauten können Sie zu jeder Jahreszeit von außen besichtigen. Das Innere sehen Sie am einfachsten bei den Gottesdiensten der Lutherischen Evangelischen Kirche A. B., deren Termine die Gemeinde veröffentlicht. Um Allerheiligen und Allerseelen ist auf dem Friedhof mehr los, nehmen Sie daher besonders Rücksicht.
Visualisierungen und künstlerische Ansichten
Die Visualisierungen werden von künstlicher Intelligenz erzeugt und dienen der Inspiration.
Fotos aus der Umgebung
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Quellen und Literatur
- Wikipedie: Kostel Zmrtvýchvstání Páně (Český Těšín)
- Wikipedie: Hřbitov v Českém Těšíně
- TIC Český Těšín: Soubor staveb hřbitova
- TIC Český Těšín: Židovské památky
- Wikidata (Q8410118)
- Památkový katalog NPÚ
Fotos: Qasinka / CC0 — Wikimedia Commons. Urheber und Lizenz erscheinen auch beim Überfahren des Bildes.
Faktickým podkladem tohoto textu byl článek na Wikipedii, jehož autory jsou přispěvatelé Wikipedie. Článek je dostupný pod licencí CC BY-SA 4.0.
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