Velehradský klášter Kloster
Velehradský klášter liegt am östlichen Fuß der Chřiba im Dorf Velehrad, etwa fünf Kilometer von der Altstadt in der Nähe des ungarischen Hradiště entfernt. Es ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster, das das älteste Mitglied dieses Ordens in Mähren ist und auf der Liste der geschützten Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik steht.
Das Kloster wurde von moravský markrabě Vladislav Jindřich im frühen 13. Jahrhundert auf Initiative von Jindřich Vítkovice aus Prčice und Hradec und Olomouc Bischof Robert gegründet. Am 11. November 1205 kam eine Gruppe von zwölf Mönchen aus dem Kloster von Pláska mit Abt Thesil, um das erste Zisterzienserkloster in Mähren zu errichten. Der Bau wurde in einem spätromanischen Stil mit dem Einfluss der frühen Gotik durchgeführt und wurde am 27. November 1228 von Bischof Robert geweiht, dem die Anwesenheit von König Přemysl Otakar I., seiner Frau Kunhuta und ihrem Sohn Margrave Přemysl.
Das Kloster erlebte den ersten Abriss im Januar 1421, als die moralischen Hussiten es verbrannten. Bei dem Angriff wurde der Abt auf dem Scheiterhaufen verbrannt und vier Mönche gelang es den Mönchen, in die nahe gelegene Hradiště zu fliehen. Das Kloster wurde nach dem Abt Ekard von Schwoben von 1587 bis 1592 restauriert. Während des Dreißigjährigen Krieges war das Kloster zweimal betroffen: zuerst 1623 von der Armee des Fürsten Gabriel Bethlen der Sieben Hrad und dann 1626 während der Invasion der Aufständischen der Walachei.
Die barocke Form des Klosters begann zwischen 1629 und 1635 unter der Leitung von Abt Jan Greifenfels von Pilsenburg. Aufgrund der Erhöhung des umliegenden Geländes um zwei Meter mussten die Klostergebäude angepasst werden. Im sechzehnten Jahrhundert wurde der Glockenturm Романská über dem Kreuz des Schiffes zu einem Renaissanceturm umgebaut, später entfernt und durch eine barocke Kuppel ersetzt. Zwei der ursprünglichen fünf romanischen Apsiden wurden entfernt, um sich an das neue Terrain anzupassen. Das Kloster erhielt seine heutige Form zwischen 1685 und 1735 auf der Grundlage der Rekonstruktion, die nach dem Großen Brand von 1681 durchgeführt wurde. Dieser Prozess wurde unter der Abtei Peter Silavecký, Bernard Kashpárek, Florian Nezorin und Joseph Malý fortgesetzt.
1784 wurde das Kloster infolge der Josephinischen Reformen abgeschafft. Die Gebäude wurden später für militärische Zwecke als Kaserne und Lazaret genutzt, während die Kirche als Pfarreien diente, obwohl das Pfarrhaus erst 1825 gegründet wurde. 1837 wurde das Kloster von einem Wiener Bankier gekauft und 1883 von seinen Nachkommen an den Erzbischof von Olomouc verkauft.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat die Bedeutung des Ortes im Zusammenhang mit der Verbindung Cyrilo-Methodik zugenommen. Im Jahr 1890 wurde das Kloster von Tovaryštvo Jesus erworben, der ein College und später ein Jungengymnasium gründete. Die Jesuiten verwalten dann den Pilgerort und die Pfarrei Velehrad bis heute. Das Kloster und seine Basilika sind zum wichtigsten Wallfahrtsort in der Tschechischen Republik geworden, jedes Jahr Zehntausende von Pilgern, darunter Teilnehmer der Nationalen Pilgerfahrt bei Velehrad und viele kleinere Pilgerveranstaltungen. Stojan High School ist in seinem Teil.
Damals und heute
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Damals
Heute
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Historische Meilensteine
- 1205
- Die Ankunft von zwölf Mönchen aus dem Flugzeug, um ein Kloster zu gründen
- 1228
- Die Weihe des Klostergebäudes durch Bischof Robert
- 1421
- Der erste Abriss des Klosters durch die Entlassung der mährischen Hussiten
- 1587-1592
- Restaurierung des Klosters unter der Leitung von Abt Ekard von Schwoben
- 1623
- Schäden am Kloster durch die Armee des Sieben-Hrad-Prinzen
- 1784
- Die Aufhebung des Klosters als Folge der Josephine Reformen
Bauliche Entwicklung
Das Kloster wurde ursprünglich im spätromanischen Stil unter dem Einfluss der frühen Gotik erbaut. Nach der Zerstörung der Hussiten und dem Dreißigjährigen Krieg fand eine barocke Rekonstruktion statt, die die Veränderungen im Gelände respektierte und neue architektonische Elemente hinzufügte.
Historische Ereignisse
- 1421
- Das Kloster wurde von Gänsen verbrannt.
- 1623 und 1626
- Zerstörung während des Dreißigjährigen Krieges.
- 1685-1735
- Barocke Rekonstruktion nach einem Brand im Jahre 1681.
Eigentümer
- 1205-1784
- 1784-1837
- 1837-1883
- 1883 - jetzt
Wissenswertes
- Es ist das älteste Zisterzienserkloster in Mähren. - Das Kloster wurde von moravský markrabě Vladislav Jindřich im frühen 13. Jahrhundert gegründet. Im Januar 1421 wurde das Kloster von den mährischen Hussiten niedergebrannt. 1784 wurde das Kloster infolge der Josephinischen Reformen abgeschafft. - Das Kloster und seine Basilika wurden zum wichtigsten Pilgerort in der Tschechischen Republik.
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Das Kloster Velehrad ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster am östlichen Fuße der Chřiby, etwa fünf Kilometer vom Alten Stadt bei Uherský Hradiště entfernt. Es entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts und ist das älteste Zisterzienserkloster auf Mähren. Zusammen mit der Basilika ist es heute der bedeutsamste Wallfahrtsort in Tschechien, und das dank der Verbindung zum kyrillo-methodischen Erbe. Jedes Jahr findet hier die Nationale Wallfahrt auf Velehrad statt, an der zehntausende bis hunderttausende Pilger teilnehmen. Velehrad ist auch ein Ort, wo sich die Traditionen des Ostens und Westens treffen, und ein Symbol der christlichen Einheit in Europa.
Das Kloster wurde von dem mährischen Markgraf Vladislav Heinrich gegründet, auf Anregung von Heinrich Vítkovic von Prčice und Hradec und des Olomoucer Bischofs Robert. Den Namen erhielt es nach dem nahe gelegenen Dorf Veligradu, dem heutigen Alten Stadt. Am elften November 1205 kamen hierher zwölf Mönche aus dem Kloster Plaský unter der Leitung des Abtes Thezilo. Die Konstruktion im späten romanischen Stil mit Einfluss der frühen Gotik weihte der Bischof Robert am 27. November 1228 unter Teilnahme von König Premysl Otakar dem Ersten.
In den frühen Morgenstunden des 12. Januar 1421 zündeten mährische Hussiten das Kloster an. Sie zerstörten die über zweihundert Jahre aufgebaute Bibliothek und verbrannten den Abt und vier Mönche. Die übrigen konnten nach Hradiště fliehen. Die Wiederherstellung erfolgte erst in den Jahren 1587 bis 1592. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Kloster zweimal beschädigt, 1623 von der Armee des siebenbürgischen Fürsten Gabriel Bethlen und 1626 von Aufständischen aus Walachei.
Seine heutige Form erhielt es nach dem Brand von 1681, in den Jahren 1685 bis 1735. Das umliegende Gelände hatte sich über Jahrhunderte um zwei Meter erhöht und der Umbau musste damit rechnen. Der Renaissanceturm über der Vierung ersetzte eine barocke Kuppel, zwei der fünf romanischen Apsiden wurden entfernt und viele wertvolle Elemente verbargen die barocken Fassaden.
Zur Zeit der josephinischen Reformen wurde das Kloster 1784 aufgelöst. Die Kirche wurde zur Pfarrkirche und die Gebäude dienten als Kaserne und Lazarett. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Bedeutung des Ortes, der mit Cyrill und Method verbunden war. 1863, zum tausendsten Jahrestag ihrer Ankunft in Großmähren, nahmen fast hunderttausend Menschen an der Feier teil. Großen Verdienst an der Entwicklung des Wallfahrtsortes hatte der Olomoucer Erzbischof Antonín Cyril Stojan.
1890 erhielten die Jesuiten das Kloster und gründeten dort ein Kolleg und später ein Jungen-Gymnasium. 1901 entstand die Slawische Halle, ein Saal, der mit Veduten von für die slawischen Völker denkwürdigen Orten verziert war. Christliche Intellektuelle und Theologen aus ganz Europa trafen sich darin. Die Jesuiten verwalten das Kloster bis heute und in seinem Teil befindet sich das Stojan-Gymnasium.
Tipps für Besucher
Die beste Zeit, um Velehrad zu besuchen, ist Frühling und Sommer, wenn die Landschaft um den Hügel herum grün ist und das Wetter normalerweise für Spaziergänge günstig ist. Da dies einer der wichtigsten Pilgerorte in der Tschechischen Republik ist, erwarten Sie eine höhere Teilnahme in den Sommermonaten und Feiertagen, daher ist es gut, früh am Morgen oder spät am Nachmittag zu kommen, um eine ruhigere Atmosphäre und ein besseres Licht für die Fotografie zu genießen.
Der Transport nach Velehrad wird sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sichergestellt. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, befinden sich Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Geländes, aber an Wochenenden und Feiertagen können sie voll sein, daher ist es ratsam, pünktlich anzukommen. Für Fahrgäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, steht der Platz für Züge und Busse zur Verfügung; Überprüfen Sie die aktuellen Verbindungs- und Abfahrtszeiten in der Online-Zeitplansuchmaschine, da sie sich ändern können.
Wenn Sie das Kloster und die Basilika besuchen, nehmen Sie bequeme Schuhe mit, da das Gebiet groß ist und Außenbereiche umfasst. Da es sich um einen aktiven Wallfahrtsort handelt, ist es ratsam, vor allem in warmen Monaten ausreichend zu trinken. Wenn Sie einen längeren Aufenthalt planen, sollten Sie einen leichten Snack mitnehmen, damit Sie sich in der Gegend entspannen können.
Der beste Ort für Fotografen ist die Basilika selbst und der Klosterkomplex, besonders im Morgen- oder Abendlicht, der dramatische Schatten erzeugt und die Architektur betont. Die Aussicht vom Hügel Velehrad auf die umliegende Landschaft der Region Zlín ist ebenfalls sehr fotogen. Seien Sie jedoch respektvoll gegenüber anderen Besuchern und Pilgern und respektieren Sie jedes Verbot der Fotografie in den Sakralräumen.
Da es innerhalb von 30 Minuten keine spezifischen Orte in der Gegend gibt, empfehlen wir, sich auf das Kloster und seine Umgebung zu konzentrieren, das ein reiches kulturelles und spirituelles Programm bietet. Für Familien mit Kindern ist der Besuch geeignet, wenn Kinder längere Spaziergänge bewältigen und die ruhige Atmosphäre des Pilgerortes respektieren können. Kinder mögen von Geschichte und Architektur fasziniert sein, aber es ist wichtig, sie im Voraus über das Verhalten in der Kirche und im Kloster zu informieren.
Häufige Fragen
Kann man das Denkmal besichtigen?
Sakralbauten sind meist vor allem während der Gottesdienste geöffnet; sonst wird eine Besichtigung in der Regel mit der Pfarrei oder dem Verwalter vereinbart. Konkrete Zeiten haben wir nicht geprüft.
Wo befindet sich das Denkmal?
Lage: Nádvoří 1, Velehrad, Zlínský kraj. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
Warum steht das Denkmal unter Schutz?
Es ist im Zentralverzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik als nationales Kulturdenkmal eingetragen (Registernr. 337).
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1. Basilika der Himmelfahrt der Jungfrau Marie, Sakralgebäude, stellt das Herz des gesamten Komplexes mit einem wunderbaren Innenraum dar. 2. Monastischer Innenhof , Klosterbereich, ermöglicht es den Besuchern, das Gebäude der Innenräume zu erkunden. 3. Monastic Garden , eine Grünfläche, bietet einen ruhigen Ort zum Entspannen direkt neben den Klostermauern. 4. Monastische Ausstellung , historische Ausstellung, bringt die reiche Vergangenheit und Bedeutung dieser Abtei näher.
Saisonale Empfehlungen
Frühling: Im Frühling erwacht das Kloster zusammen mit der Natur in der Umgebung zum Leben. Wachsende Gärten und frisches Grün sorgen für eine friedliche und optimistische Atmosphäre. Das Licht ist zart und ideal, um die Details der Architektur einzufangen. Wir empfehlen, geschichtete Kleidung zu tragen, da die Morgenkälte überraschend sein kann. Die Reise wird weniger überfüllt sein als in den Sommermonaten, so dass Sie spirituelle Stille ohne viel Aufregung wahrnehmen können.
Sommer: Sommersaison bringt helle Energie und volle Sonne zu Velehrad. Historische Gebäude in scharfem Mittagslicht wirken monumental, können aber auch sehr heiß sein. Aufgrund des gestiegenen Interesses der Besucher empfehlen wir, so früh wie möglich am Morgen anzukommen, um die größten Menschenmengen zu vermeiden und angenehmere Temperaturen zu nutzen. Denken Sie an leichte Kleidung, Kopfbedeckungen und viel Flüssigkeit, um Komfort während der Tour durch die Außenbereiche zu gewährleisten.
Herbst: Herbstmonate bedecken das Kloster in goldenen und braunen Tönen. Foggy Morgen Erwachen und fallende Blätter schaffen eine melancholische, tiefe Atmosphäre geeignet für die Betrachtung. Es ist ideal, die Erinnerung am Nachmittag zu besuchen, wenn die Sonne niedrig scheint und die Farben am intensivsten sind. Aufgrund von Feuchtigkeit und kälteren Tagen sind solide Schuhe und wärmere Kleidungsschichten nützlich.
Winter: Im Winter ist das Kloster mit Stille und Stille bedeckt, was ideal für diejenigen ist, die spirituelle Zuflucht suchen. Wenn Schnee fällt, sieht das Dach des Denkmals sehr beeindruckend aus. Das Licht ist schwach und die Tage sind kurz, also planen Sie einen Besuch am hellen Morgen, um das maximale Tageslicht zu nutzen. Die Notwendigkeit für hochwertige Winterkleidung und wärmere Schuhe ist notwendig, weil es in offenen Räumen sehr kalt sein kann.
Visualisierungen und künstlerische Ansichten
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Fotos aus der Umgebung
Echte Aufnahmen aus der Umgebung des Denkmals
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Atmosphäre des Ortes
Die atmosphärische Visualisierung von Umgebung und Epoche wurde von künstlicher Intelligenz erzeugt. Es handelt sich nicht um eine echte Aufnahme des Ortes.
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Quellen und Literatur
Fotos: Bjalek Michal / CC BY-SA 3.0 — Wikimedia Commons. Urheber und Lizenz erscheinen auch beim Überfahren des Bildes.
Faktickým podkladem tohoto textu byl článek na Wikipedii, jehož autory jsou přispěvatelé Wikipedie. Článek je dostupný pod licencí CC BY-SA 4.0.
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